Umgang mit Desinformation: Erfolgreiche Auftaktveranstaltung im BKGE in Oldenburg
- vor 2 Tagen
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Am Donnerstag, den 21.05., fand im Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) die Auftaktveranstaltung zum Thema "Kognitive Resilienz in Niedersachsen", unter der Schirmherrschaft von Olaf Lies (Ministerpräsident Niedersachsen), statt.
Über 30 Teilnehmende aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft kamen zusammen, um sich über die Herausforderungen von Desinformation, hybrider Einflussnahme und gesellschaftlicher Widerstandsfähigkeit auszutauschen.
Den Einstieg in das Event boten drei eindrucksvolle Impulsvorträge aus Deutschland, Lettland und der Ukraine.

Den Auftakt machte Viktors Makarovs, Sonderbeauftragter für digitale Angelegenheiten des lettischen Außenministeriums, mit einem Erfahrungsbericht zur russischen Desinformation im Baltikum.
Dr. Ralf Stolle von der EWE TEL GmbH richtete den Blick auf die Rolle von Künstlicher Intelligenz und digitale Manipulationsmechanismen. Besonders prägend blieb sein Satz: „Der Mensch ist die erste und letzte Verteidigungslinie.“ Damit unterstrich er die zentrale Bedeutung von Medienkompetenz, Aufmerksamkeit und kritischem Denken in einer zunehmend digitalisierten Informationswelt.
Besonders eindrucksvoll waren auch die Einblicke von Mariia Lesiv, Jugendbotschafterin der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung. Sie schilderte eindrucksvoll die aktuelle Situation in der Ukraine und machte deutlich, dass Resilienz nicht nur bedeutet zu kämpfen, sondern trotz aller Herausforderungen optimistisch zu bleiben und die Freude nicht zu verlieren.
In den anschließenden Workshops wurde engagiert diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht - von hybrider Kriegsführung gegen Unternehmen bis hin zu gesellschaftlicher und jugendbezogener Resilienz. Der offene und konstruktive Austausch zeigte eindrucksvoll, wie groß das Interesse an einer stärkeren gesellschaftlichen Widerstandsfähigkeit gegenüber Desinformation und Manipulation ist.
Die Veranstaltung hat damit einen wichtigen Grundstein für die kommenden Events in Berlin (17.09.2016) und Lüneburg (29.09.2026) gelegt.
Ein herzlicher Dank gilt den oben genannten Referierenden und den Partnern, die diesen gelungenen Auftakt unterstützt haben:
Deutsch-Baltische Handelskammer in Estland, Lettland und Litauen
German-Baltic Institute for Science and Innovation an der Universität Klaipeda i.G.
Verein für osteuropäische Kooperation und Integration i.G.
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE)









