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Neue Kabinettausstellung: Der Tod ist ständig unter uns. Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland

vor 4 Stunden
2 Min. Lesezeit


Ausstellungseröffnung: Freitag, 25. September 2026, 18.30 Uhr, Eintritt frei!


Zwischen dem 27. November 1941 und dem 26. Oktober 1942 ließ das Reichssicherheitshauptamt etwa 25.000 jüdische Frauen, Männer und Kinder aus deutschen Städten wie Hannover, Hamburg oder Berlin sowie aus Wien und dem Ghetto Theresienstadt nach Riga deportieren. Nur etwa 1.080 Menschen dieser Transporte überlebten Riga und nachfolgende Orte nationalsozialistischer Massenverbrechen.


Die Präsentation bettet den Tat- und Erinnerungsort Riga in die Geschichte der Deportationen, die deutsche Besatzungspolitik im Reichskommissariat Ostland und die Geschichte des Holocausts im deutsch besetzten Lettland ein. Sie schließt mit einem Blick auf die Nachkriegsgeschichte in Lettland und Deutschland und legt dort den Fokus auf das Weiterleben von Überlebenden, das Aufarbeiten der NS-Verbrechen und das Erinnern an die Opfer.


Die Ausstellung wurde 2022 von der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen mit finanzieller Unterstützung durch das Auswärtige Amt realisiert. Kuratiert wurde sie von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Es liegt ein gleichnamiger, deutsch-lettischer Begleitkatalog vor.


Grußworte zur Eröffnung kommen von der Projektleiterin Kultur der Botschaft der Republik Lettland, Magone Runka, dem niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs (digital) sowie der stellvertretenden Vorsitzenden der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Lüneburg e.V., Aline Kirchner. Eine Einführung in die Ausstellung gibt Frau Dr. Franziska Jahn, eine der Kuratorinnen der Ausstellung.


Mit der Ausstellungseröffnung werden zugleich die 77. Carl-Schirren-Tage (Deutschbaltische Kulturtage) durch ihren Vorsitzenden Thomas von Lüpke eröffnet.


Eine Anmeldung für die Veranstaltungen unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich.

 

Am Samstag, dem 26. September gibt es die einmalige Möglichkeit, von der Kuratorin Dr. Franziska Jahn um 11.00 Uhr durch die Ausstellung geführt zu werden. Anmeldungen sind für diese Führung notwendig (Eintritt zzgl. 1,50 Euro).


Weitere Informationen zum vielfältigen Begleitprogramm können der Website des Museums entnommen werden: www.ol-lg.de

Am Berge 35 | 21335 Lüneburg | Telefon: +49 4131 36788 

Regelmäßige Öffnungszeiten der Geschäftsstelle:

Dienstag und Donnerstag von 9.00 bis 12.00 Uhr

oder nach Vereinbarung.

Außerhalb der Zeiten unter +49 17277 11089

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