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Pressemitteilung: 77. Deutsch-Baltische Kulturtage

Oct 5
1 min read

Im Festvortrag zu den 77. Deutsch-Baltischen Kulturtagen betonte der aus vielen Medien bekannte ehemalige Deutsche Botschafter in Polen und Beigeordnete Generalsekretär der NATO Dr. Arndt Freytag v. Loringhoven im Huldigungssaal des Lüneburger Rathauses, dass die Bedrohungslage der NATO- und EU-Mitglieder von vielen Bürgern unterschätzt werde. Der Angriff auf den Flughafen Leipzig-Halle stelle eine signifikante Eskalation seitens Russlands dar. Es sei zur befürchten, dass Russland zeitnah die Verteidigungsfähigkeit und die Einigkeit der NATO testen wolle.


vlnr: Rebecca v. Tiesenhausen (Vors. Deutschbaltischer Jugend- und Studentenring), Maximilian Wende (Deutsch Baltische Zukunftsstiftung), Bürgermeisterin Christel John, Botschafter a.D. Dr. Arndt Freytag v. Loringhoven, Prof. Dr. Reet Bender (Universität Tartu), Thomas v. Lüpke, Björn Piibur (Gesandter der Republik Estland)
vlnr: Rebecca v. Tiesenhausen (Vors. Deutschbaltischer Jugend- und Studentenring), Maximilian Wende (Deutsch Baltische Zukunftsstiftung), Bürgermeisterin Christel John, Botschafter a.D. Dr. Arndt Freytag v. Loringhoven, Prof. Dr. Reet Bender (Universität Tartu), Thomas v. Lüpke, Björn Piibur (Gesandter der Republik Estland)

Vor dem Hintergrund der Ausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung (OL) über den Holocaust im nationalsozialistisch besetzten Lettland forderte der Vorsitzende des Deutsch-Baltischen Kulturwerks, Thomas v. Lüpke, NIE WIEDER dürfe in Deutschland jemand regieren, der Antisemiten in seinen Reihen dulde.


Mit großer Freude gab das Kulturwerk bekannt, dass Herr Dr. Egils Levits (Staatspräsident Lettlands 2019-2023, Richter am Europäischen Gerichtshof 2004-2019) in den Ehrenbeirat der Gesellschaft berufen worden ist.


Parallel zu den Kulturtagen fand zum 13. Mal in Lauenburg und Lüneburg der Baltischen Jugend- und Studentenkongress statt mit 32 Entscheidern von morgen aus sieben Ländern. Deren Thema lautete in diesem Jahr: „Zusammenhalt und Resilienz – Aus der Geschichte lernen, ein sicheres und geeintes Europa zu gestalten und zu verteidigen“.


Gefördert wurden diese Aktivitäten gegen Desinformation und für Resilienz durch das BMI, die Sparkassenstiftung Lüneburg, die Baltischen Ritterschaften und die von-Wahl-Stiftung.


Rückfragen gerne unter 0172 7711 089 oder 0152 2970 7269.

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