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Besuch der Oberbürgermeisterin Frau Kalisch im Brömsehaus Lüneburg


Dorothee Goeze, Dr. Peter Wörster, Frau Kalisch und Frau Kroß (von links nach rechts)

Am 28.02.2022 kam die neue Oberbürgermeisterin Lüneburgs, Frau Kalisch, ins Brömsehaus, um sich über die aktuelle Situation der Deutschbaltischen Kulturstiftung und der Carl-Schirren-Gesellschaft zu informieren. Anwesend waren sowohl die Geschäftsführung der Carl-Schirren-Gesellschaft Felicitas Wende, die stellvertretende Vorsitzende der Deutschbaltischen Kulturstiftung Frau Kroß, als auch die Archivare Dorothee Goeze und Dr. Peter Wörster und zwei Vertreter des Deutsch-Baltischen Jugendwerks Maximilian Wende und Lisann Rothe. Frau Kalisch wollte sich zu Amtsbeginn einen persönlichen Eindruck der deutsch-baltischen Aktivitäten in Lüneburg machen.


Bei diesem Besuch ging es nicht nur um die Vorstellung der Arbeit des Deutsch-Baltischen Kulturwerks, sondern besonders um das neue Archivprojekt, gefördert durch die Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), welches in den nächsten 3-6 Jahren die weitreichende und bedeutende Archivaliensammlung des Brömsehauses erfassen soll. Dabei wurde auch das neue ABO (Archivalia Baltica Online) erwähnt, eine Reihe aus Beiträgen über Archivstücke, die online auf der Webseite der Carl-Schirren-Gesellschaft veröffentlicht werden.

Maximilian Wende (DBJW) und Lisann Rothe (DBJW) überreichen die Policy Papers an Frau Kalisch (Grüne)

Das Deutsch-Baltische Jugendwerk, ein Teil der Deutsch Baltischen Studienstiftung, hatte ebenfalls Zeit, sich und seine Arbeit zu zeigen. Maximilian Wende präsentierte als Vertreter des Landebüros Deutschland die vergangenen und zukünftigen Projekte wie auch die diesjährige Konferenz mit dem Thema: "Nachhaltigkeit im Alltag". Am Ende des Besuchs konnten Maximilian Wende und Lisann Rothe die ausgearbeiteten Policy Papers der Konferenz in Tallinn 2021 an die Oberbürgermeisterin überreichen. Auch das neue German-Baltic-Youth-Exchange-Network (GBYEN), das eine Vernetzung von Organisationen aus allen baltischen Ländern, Russland und Deutschland ermöglichen soll, wurde kurz angesprochen.


Insgesamt nahm sich die Oberbürgermeisterin 3 Stunden Zeit für die umfangreiche Arbeit der Studienstiftung, der Carl-Schirren-Gesellschaft und der Deutschbaltischen Kulturstiftung. Sie zeigte ihre Begeisterung für die Projekte und sagte uns ihre Unterstützung zu. Sie betonte vor allem die Wichtigkeit der Erforschung der deutschbaltischen Kulturgüter und der Vernetzung der baltischen Länder und Deutschland angesichts der aktuellen Situation in der Ukraine.


Lüneburg weist eine enge Verbindung zum Baltikum auf, schon allein durch die Partnerschaft mit Tartu in Estland. Auch das Brömsehaus ist eines dieser Verbindungsstücke. Wir sind der Stadt Lüneburg und Frau Kalisch sehr dankbar für ihre Unterstützung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

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